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Conjuring: Memento Mori (Review)

Artist:

Conjuring

Conjuring: Memento Mori
Album:

Memento Mori

Medium: CD/Download
Stil:

Melodic Black Metal

Label: Hypnotic Dirge Records
Spieldauer: 46:30
Erschienen: 08.05.2026
Website: [Link]

Das Schweizer Ein-Mann-Projekt CONJURING liefert mit „Memento Mori“ bereits zum vierten Mal melodischen Black Metal zwischen Melancholie und Existenzialismus ab.
Der Gedanke, sein eigenes Ableben anzunehmen, hat zugleich etwas Reinigendes, aber auch Untröstliches, hinterlässt er doch den Beigeschmack von vollkommener Nichtigkeit des Seins.


Ganz so weit geht Alleinmusiker Alvar nicht, aber trotz manchem romantisierenden Ansatz an die Todesthematik (das Albumcover mit seinem Blumenmeer, die Vielzahl verträumter Gitarrenmelodien, die sich auf dem Album finden) bleibt „Memento Mori“ unverkennbar ein Black-Metal-Album.


Hypnotische Tremolo-Gitarren treffen auf Blastbeats, die in Stücken wie „Inferis“ aber auch durch Streicherklänge aufgepeppt werden. Dadurch verstärkt sich der tragische Grundton der Musik, der ab und an gar triumphale Züge annimmt (die Stimmung und der Aufbau von „Aura“).


Derweil wirkt das Rezept der Musik nicht wirklich neu und Bands wie UADA oder WOLVES IN THE THRONE ROOM schimmern immer mal als Soundreferenzen hervor, was der musikalischen Qualität, die CONJURING an den Tag legen, aber nicht schadet.


FAZIT: CONJURING legen mit „Memento Mori“ eine musikalische Ode an den Tod, aber auch an die Bedeutung des Lebens vor. Der atmosphärisch-melodische Ansatz, den Alleinmusiker Alvar auf seine Vision von Black Metal anwendet, ergänzt sich sehr stimmungsvoll mit der Thematik, die somit gleichsam schön und ernsthaft betrachtet wird.

Dominik Maier (Info) (Review 64x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Memento Mori
  • Inferis
  • Rituale
  • In Nihilum
  • Aura
  • Anima

Besetzung:

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