Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Oakfarm: Too Hard For Some To Soft For Others (Review)

Artist:

Oakfarm

Oakfarm: Too Hard For Some To Soft For Others
Album:

Too Hard For Some To Soft For Others

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Blues, Vintage Rock

Label: Pink Tank Records
Spieldauer: 32:29
Erschienen: 03.10.2026
Website: [Link]

Das Heavy-/Bluesrock-Trio OAKFARM aus Kiel behauptet in seinem Pressetext, es klinge „wie eine vergessene Schallplatte aus den 70er-Jahren, die man in einer verstaubten Holzhütte wiederentdeckt hat“. Nun, dann muss „Too Hard For Some To Soft For Others“ wohl auf einer Zeitreise in die Zukunft mit Technik aus dem Jahr 2026 aufgenommen worden sein. Für echte 70er-Jahre-Patina klingt die Produktion jedenfalls stellenweise zu modern. Vintage-Feeling kommt vor allem durch den hektisch vor sich hin knurrenden Bass und die angenehm dreckig klingende Gitarre auf. Der Rest darf dann doch eher im Hier und Jetzt verortet werden.



Den Songs tut dies allerdings keinen Abbruch. Alle acht Nummern kommen mit ordentlich Druck und spürbarer Spielfreude um die Ecke. Ob treibender Heavy Rock wie „Lucy“ oder die deutlich balladeskere Seite in „Echos“, das Zusammenspiel aus druckvoller Gitarrenarbeit und einem ständig beschäftigten Bass sorgt für ordentlich Bewegung. Immer wieder brechen die Instrumente aus dem Songkorsett aus und entladen sich in kleinen musikalischen Eruptionen. Perfektion ist dabei offensichtlich nicht das Ziel, Energie, Dreck und Spielfreude schon eher.



In „Too Sorry For Some, Too Hard For Others“ übernimmt der Bass endgültig das Kommando und wird von einer perfekt mit ihm harmonierenden Gitarre flankiert. „Don’t Fade Away“ besinnt sich anschließend wieder auf die Essenz des Heavy Rock und arbeitet sich zielstrebig zu einem Refrain vor, bei dem man spätestens beim zweiten Durchlauf unweigerlich lautstark einstimmen möchte. „Adjustments“ und „How & Them“ legen schließlich noch einmal nach und verdienen sich mit jedem Ton den 70er-Jahre-Stempel, den OAKFARM ihrem Sound im eigenen Pressetext aufdrücken.



FAZIT: OAKFARM liefern keinen angestaubten Retro-Rock, sondern handgemachten Heavy-/Bluesrock mit Ecken, Kanten und zahlreichen 70er-Jahre Referenzen. Vor allem die hörbare Spielfreude und das druckvolle Zusammenspiel von Bass und Gitarre machen den Charme der acht Songs aus. Die verstaubte Holzhütte wird auf jeden Fall ‚brennen’. Laut aufdrehen!

Marco Rauland (Info) (Review 51x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • 3000 Miles (And Nothing Gained)
  • Echoes
  • Lucy
  • Too Soft For Some Too Hard For Others
  • Oakpop
  • Don't Fade Away
  • Adjustments
  • Now & Then

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Monate hat das Jahr?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!