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The Clockworks: The Entertainment (Review)

Artist:

The Clockworks

The Clockworks: The Entertainment
Album:

The Entertainment

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Alternative Rock, Indie Pop

Label: V2 Records
Spieldauer: 43:06
Erschienen: 27.03.2026
Website: [Link]

THE CLOCKWORKS wollen zwar unterhalten, beleuchten auf „The Entertainment“ aber auch Themen wie Einsamkeit, Isolation und den Wert von Gemeinschaft. In Stücken wie „Best Days“ schimmert aber auch eine unbekümmerte, fast nostalgisch-frohe Note in der Musik mit, aus der sich nicht nur ein sommerlicher Ohrwurm ergibt, sondern ein interessantes Spannungsfeld auftut, das im weiteren Verlauf des Albums ausgebreitet wird.


Stücke wie „La Dolce Vita“ kreisen fast post-punkig über den imaginären Asphalt einer nächtlichen Stadt, während „The Actor“ mit getragener Atmosphäre und fast nur auf Synthesizern basierend eher bedachten Soundtrack-Charakter hat, als zum Tanz anzuregen.
Dazu eignet sich der B-Seiten Opener „Magnificent Seven“ deutlich besser. Hibbelige Elektrobeats und leichtfüßig klimpernde Tastentöne zeugen von einer (tendenziell sarkastischen) Feierlaune, die eher den Tanz ins Vergessen suggeriert, als spritzige Lebensfreude zu vertonen.


Mit marginalen Art-Noir-Referenzen gräbt „The Double“ nochmal deutlich tiefer im Emotionskleid, ehe „Well Well Wellness“ wieder klangliche Lichtstrahlen parat hat. Entsprechend dem Titel, tänzelt das Stück leichter voran, der Groove wirkt flippig und die Gitarren klingen warm-rockig, ohne den sanften Gesang zu übertönen.


Noch eine Schritt weiter geht „Through The Looking Glass“, das mit sphärischer Breite punktet und zügig in einen tanzbaren Rhythmus verfällt. Dadurch kommt Sommer- und Freiheitsstimmung auf, die Bilder von abendlichen Festival-Bars und romantischer Dämmerstimmung verbreitet. Dass mit „True Romance“ der passende Track auf dem Fuße folgt, dürfte wohl auch ein Stück weit Kalkül sein. Aber sei’s drum, es funktioniert ebenso gut wie der abschließende Titeltrack, der als sanfte Ballade die finale Entspannung einleitet.


FAZIT: „The Entertainment“ ist, entgegen seiner Thematik, die von Isolation und Nostalgie zeugt, doch ein angenehm zu hörendes Album zwischen Alternativ Rock und eingängiger Popstimmung geworden. Damit regen THE CLOCKWORKS sowohl zum ausgelassenen Tanz im eigenen Glück an als auch zur reflektierten Innenschau und bilden damit gewissermaßen zwei Seiten einer Medaille ab, die als Spiegel auf die sog. Unterhaltungsindustrie gut funktioniert.

Dominik Maier (Info) (Review 34x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Side A:
  • How To Exist
  • Best Days
  • Getaway Car
  • La Dolce Vita
  • Work In Progress
  • The Actor
  • Side B:
  • Magnificent Seven
  • The Double
  • Well Well Wellness
  • Through The Looking Glass
  • True Romance
  • The Entertainment

Besetzung:

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